In den Online-Ausstellungen der Porta Polonica werden systematisch
ausgewählte Themen aus den Bereichen Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland vorgestellt.
Der Maler und Objektkünstler, geboren 1954 in Bytom, studierte an der Kunstakademie in Krakau. 1985 kam er nach Deutschland. Er lebt im Raum Bonn, sein Atelier befindet sich in Eitorf.
Die in Polen und anschließend in deutscher Übersetzung erschienenen „Erinnerungen“ des Schlachtenmalers Wojciech/Adalbert von Kossak (1856-1942) schildern seine Zeit bis zur überstürzten Abreise aus Berlin.
Am 28. und 29. Oktober 1938 wurden in der sogenannten „Polenaktion“ in kaum zwei Tagen über 17.000 polnische Juden aus dem Deutschen Reich nach Polen ausgewiesen.
Die Ausstellung „Malerfürsten“ 2018/19 in der Bonner Bundeskunsthalle präsentierte das Werk des polnischen Historienmalers Jan Matejko (1838–1893) erstmals im europäischen Kontext.
Die Ursprünge des Schaffens von Andrzej Nowacki könnten im osteuropäischen Konstruktivismus verortet werden, und seine künstlerische Beeinflussung – in der westeuropäischen geometrischen Kunst der Zeit zwischen den Kriegen, in der späteren konkreten Kunst oder gar in der Op-Art. Seit 1984 lebt und arbeitet Andrzej Nowacki in Berlin.
Die Ausstellung „Im Moment“ in der Galerie Kunsthaus Dahlem, Berlin zeigte vom 29. Juni 2018 bis 05. November 2018 Bronzeskulpturen und großformatige Gouachen des Bildhauers Karol Broniatowski (*1945, Łódź) der vergangenen Jahre.
In den 60er Jahren gibt es in Polen eine Hand voll junger Musiker, die vom Jazz durchdrungen sind. Sie entwickeln ihren eigenen Stil, den man später „Polnische Jazzschule“ nennt, mit dem sie in die Geschichte der „Europäischen Jazzschule“ eingehen. Janusz Maria Stefański zählt von Anfang an zu ihren Protagonisten.
Das Teatr Studio, die einzige deutsch-polnische Bühne in Deutschland, und die mit ihr verbundene TRANSform Schauspielschule sind beste Beweise für das enorme Engagement und die Entschlossenheit ihrer Gründerin Janina Szarek – Regisseurin, Szenar-Autorin, Theaterpädagogin und vor allem Schauspielerin.
Er zählt zu den besten Vertretern seines Fachs in Deutschland und war geschäftsführender Gesellschafter des Düsseldorfer Architekturbüros „RKW Architektur +“.
Obwohl der Name der Wochenzeitung darauf hindeutet, dass das Magazin die Realität von Anfang an spiegelbildlich darstellen sollte, vermied DER SPIEGEL es nicht, sich in den politischen Diskurs der jungen Republik einzumischen.
Die Ausstellung „Für Solidarność. Hinter der Mauer“ des Fotografen Marian Stefanowski stellt eine Momentaufnahme dessen dar, was im geteilten Berlin geschah während der Solidarność-Bewegung in Polen.
Haren an der Ems wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu einem Zentrum des polnischen Lebens in Deutschland. Zunächst wurde die Stadt in Lwów umbenannt, später hieß dann Maczków.
Die sogenannten „Ruhrpolen“ nahmen seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Westen Deutschlands Tätigkeiten in der Industrie auf und organisierten sich in der Anfangsphase landsmannschaftlich. Mit der Zeit bildete sich auch ein reges kulturelles und soziales polnisches Leben heraus.
„Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude“, sagte Marcel Reich-Ranicki einmal über sich selbst. In Deutschland ist er als „der Literaturpapst“ in die Geschichte eingegangen: als ebenso kenntnisreicher wie unterhaltsamer Literaturkritiker und Fernsehstar. In Polen kennt man ihn außerdem als den Mann mit einer geheimnisumwitterten Vergangenheit, der 1958 illegal „in den Westen ging“ und dort (schon wieder) Karriere machte.