In den Online-Ausstellungen der Porta Polonica werden systematisch
ausgewählte Themen aus den Bereichen Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland vorgestellt.
Im Ruhrgebiet spiegeln zahlreiche Kirchen Industriegeschichte wider, in kultureller, sozialer und auch in nationaler Hinsicht. Nur vereinzelt erinnert noch sakrales Inventar an die „Ruhrpolen“.
Die gezeigten Fotografien sind ein Teil einer größeren Serie von Brigitte Kraemer (*1954) aus dem Projekt mit dem Titel „Endlich so wie überall?“ aus dem Jahr 1985.
Brygida Wróbel-Kulik, geboren 1952 in Chorzów (Königshütte), ist bildende Künstlerin, Malerin, Grafikerin, Kartografin und Schöpferin raumbezogener Installationen in Düsseldorf.
NS-Zwangsarbeit fand in fast allen deutschen Dörfern, Städten und Gemeinden statt, so auch in Hirzenhain im Vogelsberg. Am 26. März 1945 erschoss hier die SS in einer Massenexekution 87 Menschen.
Die Arbeit entstand anlässlich des Diploms von Maria Steffen im Jahr 1996 an der Ruhrakademie Schwerte unter der Betreuung von Prof. Gerd Aretz (Fotografie) und Jörg Meyer (Typografie).
Die hier präsentierten Aufnahmen aus den Jahren 1924–1965 verdanken wir Jean Chęciński. Sie sind Zeugnis des Alltagslebens der polnischen Diaspora im elsässischen Kalirevier (Bassin Potassique).
Sabina Kaluzas Werk ist geprägt von der deutsch-polnischen Geschichte und vielen verzwickten Konstellationen, die das Heranwachsen als Tochter einer Deutschen und eines Polen mit sich brachte.
Die Werke von Anna Tatarczyk entführen Betrachtende in eine Welt aus Farbe, Licht und Form, die auf den ersten Blick wie eine klare geometrische Struktur erscheinen. Doch bei näherem Hinsehen offenbaren sich die vielschichtigen Dimensionen ihrer Kunst: ein raffiniertes Spiel mit Licht und Schatten, ein Wechselspiel zwischen dem Zweidimensionalen und dem Dreidimensionalen.
Mit ihrem Puppentheater „Offene Augen“ in Bielefeld hinterließ sie einen bleibenden Eindruck und verstand es meisterhaft, ihre Leidenschaft für die Kunst mit ihrem Beruf als Psychologin zu verbinden.
Die Künstlerin Angelika J. Trojnarski (geb. 1979 in Mrągowo, Polen) nimmt in ihrem Werk oft Widersprüche auf, Kontradiktorisches, das sich nicht einfach auflösen lässt.
Geflohen aus konservativ-jüdischem Umfeld im polnischen Będzin, zeigt ihr Lebensweg, dass sie nach individueller und politischer Freiheit strebte und ihre Liebe und ihre Traditionen nie verleugnete.
Die Künstlerin wurde im polnischen Kraśnik geboren. Seit 1981 widmet sie sich in Zeichnungen, Grafiken und Gemälden Themen von Flucht und menschlichen Beziehungen.
In den 1960er Jahren war sie die unbestrittene Königin der Beatmusik in Polen und das erste Idol der polnischen Jugend. Ende der 1970er Jahre setzte Stanek ihren musikalischen Weg als „Cory Gun“ in Westdeutschland fort.
Seit 2001 befindet sich die Galerie für polnische Gegenwartskunst „PoKuSa“ in der Albrechtstraße 40 in Wiesbaden, und ist einer der ältesten renommierten Galerien der Stadt.
Der 100. Jahrestag der Gründung des Bundes der Polen in Deutschland ist eine gute Gelegenheit, um an seine Genese, seine Tätigkeit und seine aktuellen Aktivitäten zu erinnern.