Erinnerungsorte

Ewa Maria Slaska in Berlin, 2014
Ewa Maria Slaska und „Wyspa“
Das Leben in den 1980er Jahren, im letzten Jahrzehnt der Volksrepublik Polen, war nicht gerade ideal für kulturell und sozial aktive Bürger.
Auf dem Bild Tadeusz Kantor bei der Premiere von “Die Künstler sollen krepieren” in Nürnberg am 2.Juni 1985.
Tadeusz Kantor in Nürnberg
Als Tadeusz Kantor am 29. April 1985 in den Flieger von Warschau nach Nürnberg steigt, begleitet ihn sein inzwischen auch im Westen berühmtes Theater “Teatr Cricot 2“.
Auf dem Foto der Musikredakteur Johannes Theurer mit seinen Gästen im Studio von “radio multikulti”. Neben vielen Sprachen präsentierte “radio multikulti” die große Musikwelt. Johannes Theurer mit seiner Sendung “Dschungelfieber” war ein wichtiger Bestandteil des Senders. “Dschungelfieber” mit Johannes Theurer gibt es bis heute auf “Funkhaus Europa”.
“Radia multikulti”
Die frühen 1990er Jahre begünstigten die Bemühungen um ein eigenes mediales Sprachrohr für die in Deutschland lebenden Ausländer.
Hoch konzentriert und in sich hineinhörend - Vitold Rek mit seinem Kontrabass. In der Hand der Bogen. Das virtuose Bogenspiel ist einer seiner Markenzeichen. Das Foto entstand beim Just Music Jazzfestival in Wiesbaden (2014).
Vitold Rek
Vitold Rek, eigentlich Witold Szczurek, beginnt bereits mit acht Jahren sein Abendteuer mit der Musik.
Der Polenabschied, Edmund Lindenbaum, Druck J. C. Schall jun., Verlag L. Sachse & C., Berlin, nach 1832, unkolorierte Lithographie, 51,4 x 35,9 cm
Polenbegeisterung 1830
Die „Polenbegeisterung“ in Deutschland kennt zwei historische Situationen, die die Verbundenheit mit Polen bis heute prägen: 1831 und 1981.
Stanisław Mikołajczyk um 1930
Stanisław Mikołajczyk
Stanisław Mikołajczyk zählt zu den berühmtesten Ruhrpolen. Der Ministerpräsident der polnischen Exilregierung in London in den Jahren 1943/44 wurde am 18. Juli 1901 in Holsterhausen (heute Herne) geboren.
Jan Łukasiewicz
Jan Łukasiewicz
Jan Łukasiewicz, einer der einflussreichsten Logiker seiner Zeit, Philosoph, Mathematiker und ehemaliger polnischer Bildungsminister.
Abzeichen, Sammlung Porta Polonica
Das Zeichen „P“
Rund 2,8 Millionen Polen trugen während des Kriegs als Zwangsarbeiter im Reich das Zeichen „P“ auf ihrer Kleidung.
“Radziwill-Palais” in der Wilhelmstraße 77 (heute Nr. 93) (1736 - 1739 unter Leitung der Kgl. Baukommission als Palais Schulenburg errichtet, seit 1795 im Besitz der Fürsten Radziwiłł, seit 1875 im Besitz des Deutschen Reiches, seit 1878 Amtssitz des Reichskanzlers)  Radierung von F.A. Schmidt nach einer Zeichnung von J.H.A. Forst - um 1820
Das Palais Radziwill
Fast zwanzig Jahre lang trafen sich im “Palais Radziwiłł” bei Luise und Anton regelmäßig und kontinuierlich bekannte Persönlichkeiten, Künstler und Gelehrte.
Nikolaus Kopernikus Inschrift: Nicolaus Copernicus Tornaeus Borussus Mathematicus
Nikolaus Kopernikus
Nikolaus Kopernikus wurde am 19. Februar 1473 geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters kümmerte sich sein Onkel Lucas Watzenrode, ein Fürstbischof im Ermland, um den kleinen Nikolaus.

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