Krzysztof Meyer

Krzysztof Meyer in seinem 70. Geburtsjahr
Krzysztof Meyer in seinem 70. Geburtsjahr.

Info

Seit über einem halben Jahrhundert schreibt Krzysztof Meyer – 1943 in Krakau geboren und seit 1987 wohnhaft in Deutschland – vokal-instrumentale Werke für Orchester, Kammerensemble und für Solisten. Zu seinem Œuvre zählen unter anderem die Oper Kyberiade nach Erzählungen von Stanisław Lem, das Oratorium Schöpfung, die Messe, acht Symphonien für verschiedene Orchester- und Vokalbesetzungen, 15 Instrumentalkonzerte, 14 Streichquartette, Quintette und Trios für unterschiedliche Besetzungen sowie Solowerke – meist für Klavier und Cello, aber auch für Orgel und Saxophon. Aus anderer Perspektive betrachtet: Werke für Virtuosen und Kinder, Musik für Liebhaber unkonventioneller Spielarten und für Befürworter der Tradition – insgesamt über 100 Werke, von denen die meisten auf CD erhältlich sind. 

Lage im Atlas der Erinnerungsorte

Man muss als Komponist „geboren werden“, aber um diesen Beruf ausüben zu können, muss man gewisse Fertigkeiten beherrschen, und diese erlernte Krzysztof Meyer zunächst bei Stanisław Wiechowicz. Nach dessen Tod erhielt Meyer sein Diplom bei Krzysztof Penderecki an der Musikakademie Krakau. Außerdem studierte er bei Nadia Boulanger in Paris sowie bei Witold Lutosławski in Warschau. Später unterrichtete er selbst: zunächst musiktheoretische Fächer an seiner Alma Mater in Krakau und später Komposition an Hochschule für Musik in Köln (1987-2008).

Seine Anfänge als Komponist liegen in der Zeit der Avantgarde, und als sein I. Streichquartett 1965 beim IX. Warschauer Herbst aufgeführt wurde, war er der jüngste Komponist in der Festivalgeschichte. Meyers Werke aus den 1960er Jahren zeichneten sich durch die für die damalige „Polnische Schule” so charakteristische Klangvielfalt aus – oft dermaßen unkonventionell, als ob die Klänge aus einer Unzufriedenheit über die bis dato vorhandenen Instrumente und traditionellen Spielarten entstanden wären. Sie fügten sich perfekt in das Repertoire der Festivals für Neue Musik ein und zogen so die Aufmerksamkeit auf ihren Schöpfer. 

In seinen späteren Werken schränkte Meyer die Buntheit seiner Klangideen ein wenig ein. Er legte immer größeren Wert auf eine eher traditionelle Dramaturgie und Ausdrucksweise, allerdings vermied er romantische Reminiszenzen. Der Komponist kam zur Einsicht, dass auch Musik, die in einer modernen Sprache komponiert wird, den Zuhörern berührende Erlebnisse und den Interpreten Vergnügen bereiten kann (seine Werke wurden deswegen unter anderem von David Geringas, Heinz Holliger, Ivan Monighetti, Aurele Nicolet, Peter Pears, Boris Pergamenschtschikow und Dmitri Sitkowetski gespielt). Wie er selbst erklärte, schrieb er anfangs „Geschichten, die mit Klängen erzählt wurden“. Mit den Jahren wurden die „Geschichten“ immer dramatischer, die „Klangnarration“ schwächer, dafür die Stimmung stärker. Besonders dafür geeignet ist das Orchester, das ein enormes Instrumentarium umfasst. Es hängt einzig und allein von der Phantasie des Komponisten ab, wie die Verwandlung der Klangvielfalt und -dynamik umgesetzt werden kann. Solche Werke fanden sich häufig in den Programmen für Besucher philharmonischer Konzerte. 

Das erste Instrument von Krzysztof Meyer war das Klavier. Er spielte bereits als Kind, und mit der Zeit beherrschte er das Instrument so gut, dass er auch als Pianist öffentlich auftreten konnte. Viele Jahre lang, bis zur IV. Sonate, komponierte er somit Klavierwerke mit dem Gedanken an sein eigenes Repertoire, erst später widmeten sich auch andere Interpreten diesen Werken. In den 1960er Jahren konzertierte er als Pianist sowohl in Polen als auch in den meisten europäischen Ländern mit dem Krakauer Ensemble MW2, das sich vorwiegend auf das Repertoire der Avantgarde spezialisierte. Später konzentrierte er sich sowohl in Konzerten als auch bei Plattenaufnahmen, als Solist oder mit Kammerensembles, vor allem auf eigene Werke und widmete sich nur sehr sporadisch Werken anderer Komponisten.

Kammermusik für kleine Ensembles in verschiedenen Zusammensetzungen nimmt eine besondere Stellung in Meyers Œuvre ein. Er selbst erklärt dies mit seinen Kindheitserfahrungen, als er Konzerte besuchte, die von seiner Großmutter, einer Pianistin, organisiert wurden. Was ihn aber an dieser Gattung vor allem fasziniert, ist die Tatsache, dass sich Kammerwerke ausgezeichnet dafür eignen, „Klangrätsel“ zu erstellen, die sich auf das „unbewusste Zählen der Seele“ berufen, wie Leibniz das Wesen der Musik beschrieb. Beispiele dafür liefen die Tempi im XI, Streichquartett oder rhythmische Veränderungen im X. Streichquartett.

Manche Werke für große Besetzung können demgegenüber als musikalische Kommentare zu politischen Ereignissen oder existenziellen Überlegungen gehört werden. Auf diese Gedanken bringen Untertitel und Zitate (VI. Symphonie „Polnische Symphonie“, die an die Atmosphäre des Kriegsrechts in Polen anknüpft), oder der verwendete Text (VIII. Symphonie zu den anti-antisemitischen Gedichten von Adam Zagajewski). Die katastrophische Botschaft des Oratoriums Schöpfung übermittelt der Text, doch die ganze Bedeutung wird erst von der Musik anschaulich gemacht.

Meyer knüpft sehr gern an die Tradition an und rechnet mit Zuhörern, die sein Spiel mit der Vergangenheit sehr wohl zu verstehen wissen. Manchmal imitiert er fremde Musik, dann wieder fügt er Elemente aus alter Musik in den eigenen Stil ein. Somit findet sich in seinem Werk stilisierte Barockmusik (Concerto retro), die Nachahmung des Stils von Mozart (Symphonie D-dur) oder von Schostakowitsch (Vollendung der Oper Spieler). Meyer schrieb auch ein hypothetisches Werk von Schostakowitsch (Streichquartett „Au delà d'une absence”) und dekomponierte den Stil von Boccherini, indem er ihm mit Elementen des Instrumentalen Theaters verband (Caro Luigi).

Weil er ebenso ein ausgebildeter Musiktheoretiker ist, äußerte er sich auch mit Worten zum Thema Musik. Zu den wichtigsten Schriften seines opulenten Werks auf diesem Gebiet zählen Monografien über Komponisten, die eine große Rolle in seinem Leben gespielt haben: Dmitri Schostakowitsch und Witold Lutosławski.

Danuta Gwizdalanka

 

Zusätzliche Informationen:

Der wichtigste Herausgeber seiner Musik war anfangs der PWM (Polskie Wydawnictwo Muzyczne/Polnischer Musikverlag) in Krakau. Derzeit sind es der Musikverlag Hans Sikorski in Hamburg sowie Pro viva in München (► Krzysztof Meyer).

 

Werkverzeichnis:

OPERN

  • Kyberiade – phantastisch-komische Oper in 3 Akten op. 15. Libretto vom Komponisten nach Erzählungen von Stanisław Lem (1967-70)
  • Die Spieler – Vollendung der Oper von Dmitri Schostakowitsch nach Nikolai Gogol op. 53 (1980-81)
  • Die verzauberten Brüder – Kinderoper in 2 Akten. Libretto des Komponisten nach dem Theaterstück von Jewgenij Schwarz  op. 72 (1988-89)

 

BALLETTE

  • Die Gräfin. Balett in 1 Akt über Motive der Oper von Stanisław Moniuszko op. 49 (1980)

ORCHESTERWERKE

  • Symphonie Nr 1 op. 10 (1964)
  • Symphonie Nr 4 op. 31 (1973)
  • Fireballs op. 37 (1976)
  • Sinfonie im Stile Mozarts op. 41 (1976-77)
  • Symphonie Nr 5 für Streichorchester (1978-79)
  • Symphonie Nr 6 (Polnische Sinfonie) op. 57 (1982)
  • Hommage à Johannes Brahms op. 59 (1982)
  • Concerto retro für Flöte, Cembalo und Streicher op. 39a (1986)
  • Musica incrostata op. 70 (1988)
  • Farewell Music op. 88 (1997)
  • Symphonie Nr 7 (Sinfonia del tempo che passa) (2001-2002)
  • Musique scintillante für Kammerorchester von 14 Instrumente op. 108 (2007)
  • Musique de la lumière et de la pénombre für Kammerorchester von 14 Instrumente op. 118 (2012)
  • Kontretänze für 2 Orchester op. 119 (2013)

 

KONZERTE

  • Concerto da camera per flauto percussione ed archi op. 6 (1964)
  • Konzert für Violine und Orchester Nr 1 op. 12 (1964-65)
  • Concerto da camera per oboe, percussione ed archi op. 29 (1972)
  • Konzert für Trompette und Orchester op. 35 (1973-75)
  • Konzert für Klavier und Orchester op. 46 (1989)
  • Konzert für Flöte und großes Orchester op. 61 (1983)
  • Canti Amadei (Konzert für Violoncello Nr 1) op. 63 (1983-84)
  • Concerto da camera per arpa, violoncello ed orchestra d´archi op. 64 (1984)
  • Caro Luigi per quattro violoncelli ed orchestra d´archi op. 73 (1989)
  • Konzert für Altsaxophon und Streichorchester op. 79 (1992)
  • Konzert für Violoncello und Orchester Nr 2 op. 85 (1994-95)
  • Konzert für Violine und Orchester Nr 2 op. 87 (1996)
  • Konzert für Klarinette und Orchester op. 96 (2001)
  • Konzert für Violine, Violoncello und Orchester op. 105 (2005-2006)
  • Konzert für Gitarre, Pauken und Streichorchester op. 115 (2010-2011)
  • Musica festiva für Orgel und Orchester op. 124 (2014)

 

KAMMERMUSIK

  • Introspektion für 5 Violoncelli op. 2 (1960)
  • Musik für 3 Violoncelli, Pauken und Klavier op. 4 (1961-62)
  • Streichquartett Nr 1 op. 8 (1963)
  • Interludio statico für Klarinette und 4 Violoncelli (1963-64)
  • Hommage à Nadia Boulanger für Flöte, Bratsche und Harfe op. 17 (1967/1991)
  • Streichquartett Nr 2 op. 23 (1969)
  • Streichquartett Nr 3 op. 27 (1970-71)
  • Streichquartett Nr 4 op. 33 (1974)
  • Concerto retro für Flöte, Violine, Violoncello und Cembalo op. 39 (1976)
  • Streichquartett Nr 5 op. 42 (1977)
  • Interludio drammatico für Oboe und Kammerensemble op. 48 (1979-80)
  • Trio für Violine, Violoncello und Klavier op. 50 (1980)
  • Streichquartett Nr 6 op. 51 (1981)
  • Geigen Krämchen für Violine und Klavier (für Kinder) op. 55 (1981)
  • Canzona für Violoncello und Klavier op. 56 (1981)
  • Sonatine für Violine und Klavier (für die Jugend) op. 55a (1981-83)
  • Pezzo capriccioso für Oboe und Klavier op. 60 (1982)
  • Sonate für Violoncello und Klavier Nr 1 op. 62 (1983)
  • Streichquartett Nr 7 op. 65 (1985)
  • Streichquartett Nr 8 op. 67 (1985)
  • Saxophonquartett (Transkription des 7. Streichquartetts) op. 65a (1986)
  • Quintett für Klarinette und Streichquartett op. 66 (1986)
  • Capriccio per sei strumenti (für 3 Flöten, Violine, Viola und Violoncello) op. 69 (1987-88)
  • Streichquartett Nr 9 op. 74 (1989-90)
  • Quintett für Klavier und Streichquartett op. 76 (1990-91)
  • Pezzo per Mauro für Flöte, Altsaxophon, Posaune, Klavier und Schlagzeug op. 77 (1991)
  • Trio für Flöte, Viola und Gitarre op. 78 (1992-94)
  • Trio für Violine, Viola und Violoncello 81 (1993)
  • Streichquartett Nr 10 op. 82 (1993-94)
  • Misterioso für Violine und Klavier op. 83 (1994)
  • Au delà d’une absence für Streichquartett op. 89 (1997)
  • Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 90 (1997-98)
  • Capriccio interrotto für Violine und Klavier op. 93 (2000)
  • Cinque colori für Flöte, Violine, Violoncello, Schlagzeug und Klavier op. 94 (2007)
  • Streichquartett Nr 11 op. 95 (2001)
  • Trio für Oboe, Fagott und Klavier op. 98 (2002)
  • Sonate für Violoncello und Klavier Nr 2 op. 99 (2003-2004)
  • Epitaphium für 3 Violoncelli und Klavier op. 100 (2004)
  • Duetti concertanti für Fagott und Klavier op. 101 (2004)
  • Metamorphosen für Altsaxophon und Klavier op. 102 (2004)
  • Streichquartett Nr 12 op. 103 (2004-2005)
  • Quintett für 4 Saxophone und Klavier op. 107 (2006/2014)
  • Duette für 2 Violini op. 110 (2008)
  • Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klavier op. 112 (2009)
  • Streichquartett Nr 13 op. 113 (2009-2010)
  • Imaginary Variations für Violine und Klavier op. 114 (2010)
  • Streichquartett Nr 14 op. 122 (2014)
  • drei mal vier für Violoncello und Klavier op. 123 (2014)
     

WERKE FÜR SOLO INSTRUMENTE

  • Sonate für Violoncello Nr 1 op. 1 (1959-61)
  • Sonate für Cembalo op. 30 (1972-73)
  • Sonate für Violine op. 36 (1975)
  • Moment musical für Violoncello (1976)
  • Drei Stücke für Schlagzeug und Tonband op. 40 (1976)
  • Sonata per flauti soli op. 52 (1980)
  • 6 Präludien für Violine (1981)
  • Fantasie für Orgel op. 75 (1990)
  • Monolog für Violoncello (1990)
  • Burlesca all’Ongarese für Flöte (2006)
  • Sonate für Violoncello nr 2 op. 109 (2007)
  • Triptik für Gitarre op. 125 (2014)

 

KLAVIERWERKE

  • Aphorismen op. 3 (1961)
  • 1. Sonate op. 5 (1962)
  • 2. Sonate op. 7 (1963)
  • 3. Sonate op. 13 (1964-66)
  • 4. Sonate op. 22 (1968)
  • Zauberbilder (für Kinder) op. 21a (1975)
  • 5. Sonate Sonate de sons rayonnants op. 32 (1975-2003)
  • 24 Präludien op. 43 (1977-78)
  • Kindersuite op. 25a (1978)
  • Quasi una fantasia op. 104 (2005)
  • 6. Sonate Sonata breve op. 106 (2006)
  • 6 Intermezzi op. 121 (2013)

 

WERKE FÜR ZWEI KLAVIERE

  • Impromptu multicolore op. 92 (2000)

 

WERKE FÜR CHOR UND ORCHESTER

  • Symphonie Nr 2 Epitaphium Stanisław Wiechowicz in memoriam für gemischten Chor und großes Orchester; Worte: Julian Tuwim; op. 14 (1966-67)
  • Symphonie Nr 3 Symphonie d’Orphee für gemischten Chor und Orchester; Worte: Paul Valéry; op. 20 op. 20 (1968)
  • Messe für gemischten Chor, Orgel und Orchester op. 68 (1995-96)
  • Schöpfung – Oratorium für Soli, gemischten Chor und Orchester; Worte: Gerhard Engelsberger; op. 91  (1999)
  • Symphonie Nr 8 Sinfonia da Requiem für gemischten Chor und Orchester; Worte: Adam Zagajewski; op.111 (2008-2009)

 

WERKE FÜR CHOR  A CAPPELLA

  • Wjeliczalnaja op. 71 (1988)
  • Te Deum op. 84 (2006)
  • Nehmt hin die Welt; Worte: Friedrich Schiller; op. 120 (2013)

 

WERKE FÜR SINGSTIMME UND ORCHRESTER

  • Polnische Gesänge für Sopran und Orchester; Worte: Julian Tuwim; op. 34 (1974)
  • Lyric Triptych für Tenor und Kammerorchester; Worte: Wystan Hugh Auden; op. 38 (1976)
  • Chansons d´un rêveur solitaire 6 Lieder für Sopran und Orchester; Worte Paul Verlaine; op. 116 (2011-2012)

 

WERKE FÜR SINGSTIMME UND KAMMERENSEMBLE

  • Quartettino für Sopran, Flöte, Violoncello und Klavier; Worte: Julian Tuwim; op. 16 (1966)
  • 5 Kammermusikalische Stücke für Mezzosopran, Klarinette, Violine und Viola (ohne Worte) op. 18 (1967)

 

WERKE FÜR SINGSTIMME UND KLAVIER

  • 9 Aphorismen von Stanisław Jerzy Lec op. 45 (1979)
  • Sonntags-Gespräch auf der Straße (Colloquium niedzielne na ulicy); Worte: Julian Tuwim; op. 54 (1981)

 

ORCHESTRIERUNGEN

  • Orchestrierung und Bearbeitung der Sonate für Violine und Klavier von Dmitri Schostakowitsch fütr Violine und Orchestrer; op. 86 (1995)

 

Diskographie

Sonata for Solo Cello No. 1, Op. 1
- Reimund Korupp • Ambitus amb 97484

Introspection for 5 Cellos, Op. 2
- Karolina Jaroszewska, Beata Urbanek-Kalinowska, Jan Kalinowski, Franciszek Pall, Anna  Armatys-Borrelli • DUX 0925

Aphorisms for Piano, Op. 3
- Christian Seibert • EDA 36
- Andrzej Tatarski • ISPV 195 CD
- Marek Szlezer • DUX 0923

Piano Sonata No. 1, Op. 5
- Krzysztof Meyer • Acte Préalable AP0076
- Christian Seibert • EDA 36
- Marek Szlezer • DUX 0923

Concerto da camera per flauto, percussione ed archi, Op. 6
- Barbara Świątek, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Antoni Wit • DUX 1166

Piano Sonata No. 2,  Op. 7
- Bettina Otto • Sächsische Tonträger LC 9930 (1st mov.)
- Christian Seibert • EDA 36
- Marek Szlezer • DUX 0923

String Quartet No. 1, Op. 8
- Wilanów Quartet • ISPV 151 CD
- Kairos Quartett • polmic 016
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.573165

Concerto for Violin and Orchestra No. 1, Op. 12
- Roman Lasocki, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Karol Stryja • Olympia OCD 323 = Polskie Nagrania PNCD 1298

Piano Sonata No. 3, Op. 13
- Christian Seibert • EDA 36
- Marek Szlezer • DUX 0923

Hommage à Nadia Boulanger for Flute, Viola and Harp, Op. 17
- Elżbieta Gajewska, Ryszard Duź, Helga Storck • ISPV 194 CD

Piano Sonata No. 4, Op. 22
- Christian Seibert • EDA 36
- Marek Szlezer • DUX 0505

String Quartet No. 2, Op. 23
- Wilanów Quartet • ISPV 184 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.573165

String Quartet No. 3, Op. 27
- Wilanów Quartet • Veriton ECD-035
- Wilanów Quartet • ISPV 184 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.573165

Concerto da camera per oboe, percussione ed archi, Op. 29
- Diethlem Jonas, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Ruben Silva • DUX 1166

Sonata for Harpsichord, Op. 30
- Elżbieta Chojnacka • Erato STU 71010 = Erato WPCS-5785/6

Piano Sonata No. 5 “Sonate de sons rayonnants”, Op. 32
- Christian Seibert • EDA 36
- Marek Szlezer • DUX 0505

String Quartet No. 4, Op. 33
- Wilanów Quartet • ISPV 162 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.573165

Concerto for Trumpet and Orchestra, Op. 35
- Stanisław Dziewior, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Michał Klauza • DUX 1166

Sonata for Solo Violin, Op. 36
- Wolfgang Marschner • ISPV 192 CD
- Szymon Krzeszowiec • DUX 0688

Fireballs for Orchestra, Op. 37
- Silesian Philharmonic Orchestra, Karol Stryja • DUX 1166

Concerto retro for Flute, Violin, Cello and Harpsichord, Op. 39
- Elżbieta Gajewska, Tadeusz Gadzina, Marian Wasiółka, Krzysztof Meyer • Acte Préalable AP0076

String Quartet No. 5, Op. 42
- Wilanów Quartet • ISPV 162 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.570776

24 Preludes for Piano, Op. 43
- Krzysztof Meyer • ISPV 174 CD
- Paweł Kubica • SMS RP 12691 CD (Nos. 9, 15, 17)

Concerto for Piano and Orchestra, Op. 46
- Pavel Gililov, Polish Radio Symphony Orchestra, Antoni Wit • KOCH International 31 5732

Piano Trio, Op. 50
- Trio Wawelskie • SPV 176 CD
- Arcadia Trio • Bella Musica 31.2415
- Altenberg Trio Wien • Challenge Classics CC72310

String Quartet No. 6, Op. 51
- Wilanów Quartet •  ISPV 162 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.570776

Sonata for solo flutes, Op. 52
- Beate-Gabriela Schmitt • ISPV 194 CD
- Elżbieta Gajewska • Acte Préalable AP0076

Die Spieler [The Gamblers] – a completed version of Dmitri Shostakovich’s opera in two acts, Op. 53
- Soloists of the Bolshoi Theatre, Moscow, Nordwestdeutsche Philharmonie, Herford, Mikhail Yurovski • Capriccio 60 062-2

Canzona for Cello and Piano, Op. 56
- David Geringas, Tanja Schatz • ISPV 192 CD
- Evva Mizerska, Emma Abbate • Toccata Classics TOCC 0098

Symphony No. 6 „Polish Symphony”, Op. 57
- Norddeutscher Rundfunk Orchestra, Christopher Keene • ISPV 127
- Polish Radio Symphonic Orchestra - Cracow, Antoni Wit • ISPV 179 CD
- Polish Radio & Television Orchestra, Antoni Wit • MUZA SX 2418 (2nd mov.)

Hommage à Johannes Brahms for Orchestra, Op. 59
- Kölner-Rundfunk-Sinfonie-Orchester, Antoni Wit • KOCH 3-5037-2

Sonata for Cello and Piano No. 1, Op. 62
- Reimund Korupp, Krzysztof Meyer • Ambitus amb 97484
- Evva Mizerska, Emma Abbate • Toccata Classics TOCC 0098

Canti Amadei – Concerto da camera per violoncello et orchestra, Op. 63
- Ivan Monighetti, Capella Cracoviensis, Stanisław Gałoński • ISPV 179 CD

String Quartet No. 7, Op. 65
- Wilanów Quartet • ISPV 151 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.573001

Clarinet Quintet, Op. 66
- Eduard Brunner, Wilanów Quartet • ISPV 147 CD
- Paweł Drobnik, Wieniawski Quartet • Dux 0507/0508

String Quartet No. 8, Op. 67
- Wilanów Quartet • ISPV 151 CD
- Dafô Quartet • DUX 10190
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.570776

Mass for Mixed Choir, Organ and Orchestra, Op. 68
- Warsaw Philharmonic. The National Orchestra and Choir of Poland. Antoni Wit • Accord ACD 096

Capriccio per sei strumenti, Op. 69
- Elżbieta Gajewska, Tadeusz Gadzina, Ryszard Duź, Marian Wasiółka • ISPV 194 CD
- Łukasz Długosz, Radosław Pujanek, Katarzyna Budnik-Gałązka, Rafał Kwiatkowski • Accord ACD 187-2

Musica incrostata per orchestra, Op. 70
- Polish Radio Symphony Orchestra, Antoni Wit • KOCH International 31 5732

Vyelichalnaya [Song of Glorification] for Unaccompanied Choir, Op. 71
- Polish Nightingales, Wojciech Krolopp • Azymuth 11.045

String Quartet No. 9, Op. 74
- Wilanów Quartet • ISPV 171 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.572656

Monologue for Solo Cello
- David Geringas • ConBrioDisc ConBES 2019

Fantasia for Organ, Op. 75
- Stefan Palm • KR 10068

Piano Quintet, Op. 76
- Wilanów Quartet, Krzysztof Meyer • ISPV 171 CD
- Wieniawski Quartet, Andrzej Tatarski • Dux 0507/0508
- Silesian String Quartet, Piotr Sołajczyk • Naxos 8.573357

Pezzo per Mauro for Flute, Alto Saxophone, Piano, Double Bass and Percussion, Op. 77
- Elżbieta Gajewska, Werner Mittelbach, Hans-Jörg Profanter, Heinrich Braun, Krzysztof Meyer • ISPV 189 CD

Trio for Flute, Viola and Guitar, Op. 78
- Robert Aitken, Eckart Schloifer, Reinbert Evers • ISVP 176 CD

Concerto for Alto Saxophone and String Orchestra, Op. 79
- John Edward Kelly, Netherlands Radio Chamber Philharmonic • Micha Hamel; NEOS 10910

Trio for Violin, Viola and Cello, Op. 81
- Deutsches Streichtrio • ISPV 176 CD
- Tadeusz Gadzina, Ryszard Duź, Marian Wasiółka • Acte Préalable AP0146

String Quartet No. 10, Op. 82
- Wilanów Quartet • ISPV 184 CD
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.573001

Misterioso for Violin and Piano, Op. 83
- Albrecht Breuninger, Irene Berger • Ars Musici AM 1204-02
- Viktoria Kaunzner i Roman Saljutov  •  Solo Musica 220

Cello Concerto No. 2, Op. 85
- Boris Pergamenchikov, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Antoni Wit • DUX 0594

Violin Concerto No. 2, Op. 87
- Magdalena Rezler, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Gabriel Chmura • DUX 0594

Au delá d'une absence for String Quartet, Op. 89
- Wilanów Quartet • Acte Préalable AP0076

Trio for Clarinet, Cello and Piano, Op. 90
- Eduard Brunner, Ivan Monighetti, Pavel Gililov • ISPV 194 CD

Schöpfung [Creation], Oratorio for Soprano, Contralto, Tenor, Bass, Mixed Choir and Orchestra, Op. 91
- Agnieszka Rehlis, Ewa Marciniec, Ryszard Minkiewicz, Piotr Nowacki, Polish Radio Choir Cracow, Camerata Silesia, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Łukasz Borowicz • DUX 0919/0920

Les Sons Rayonnants for 2 Player Pianos and Synthesizer
- MDG 645 1406-2

Impromptu multicolore for 2 Pianos, Op. 92
- Duet Adrienne Soós & Ivo Haag •  MGB CTS-M 107

Capriccio interrotto for Violin and Piano, Op. 93
- Alona Baeva, Guiozal Karieva • PRCD 191, PRCD 194
- Roman Simovic, Zanna Parchomowska • PRCD 191

Cinque colori for Flute, Violin, Cello, Percussion and Piano, Op. 94
- Petra Kessler, Claudia Friedrich, Mitsuru Morita-Uno, Martin Thissen, Frederike Möller, cond. Mark-Andreas Schlingensiepen • ISPV 195 CD

String Quartet No. 11, Op. 95
- Wieniawski Quartet •  ISPV 192 CD
- Wilanów Quartet • Préalable AP0146
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.572656

Clarinet Concerto, Op. 96
- Eduard Brunner, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Gabriel Chmura • DUX 0594

Symphony No. 7 “Sinfonia del tempo che passa”, Op. 97
- The National Polish Radio Symphony Orchestra, Gabriel Chmura • DUX 0695

Trio for Oboe, Bassoon and Piano, Op. 98
- Tomohara Yosiba, Koji Okazaki, Etsuko Okazaki • ISPV 194 CD

Sonata for Cello and Piano No. 2, Op. 99
- Evva Mizerska, Katarzyna Glensk • Toccata Classics TOCC 0098
- Izabela Buchowsla, Jakub Tchorzewski • DUX 1155

Duetti concertanti for Bassoon and Piano, Op. 101
- Koji Okazaki, Etsuko Okazaki • ISPV 194 CD

Metamorphoses for Alto Saxophone and Piano, Op. 102
- John-Edward Kelly, Bob Versteegh • ISPV 194 CD

String Quartet No. 12, Op. 103
- Wieniawski Quartet • ISPV 192 CD
- Wilanów Quartet • Acte Préalable AP0146
- Dafô Quartet • polmic 027
- Wieniawski Quartet • Naxos 8.572656

Souvenir de Sanssouci for Two Piano Players • KFR/WDR 553067

Quasi una fantasia for Piano, Op. 104
- Sorina Aust-Ioan • Melisma 7265-2
- Christian Seibert • EDA 36
- Marek Szlezer • DUX 0923

Double Concerto for Violin, Cello and Orchestra, Op. 105
- Magdalena Rezler, Julius Berger, The National Polish Radio Symphony Orchestra, Łukasz Borowicz • DUX 0695

Sonata breve – Piano Sonata No. 6,  Op. 106
- Christian Seibert • EDA 36
- Marek Szlezer • DUX 0505

Sonata for Solo Cello No. 2, Op. 109
- Julius Berger • Challenge Classics CC72376

Duetti for two Violins, Op. 110
- Jarosław Żołnierczyk, Mirosław Bocek • ISPV 195 CD

Piano Quartet, Op. 112
- Szymon Krzeszowiec, Łukasz Syrnicki, Piotr Janosik, Piotr Sołajczyk • Naxos 8.573357

String Quartet No. 13, Op. 113
- Wieniawski Quartet • ISPV 195 = Naxos 8.573001

Concerto for Guitar, Timpani and String Orchestra, Op. 115
- Łukasz Kuropaczewski – guitar, Jerzy Mackiewicz – timpani, Amadeus Chamber Orchestra of Polish Radio, cond. Agnieszka Duczmal • ponte, polskie radio PRCD 1572

Sei Intermezzi per pianoforte, Op. 121
- Marek Szlezer • DUX 0505

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Krzysztof Meyer, Schüler des Musikgymnasiums in Krakau, 1961.
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Krzysztof Meyer, Schüler des Musikgymnasiums in Krakau, bereitet sich auf seine Klavierdiplomprüfung vor.
Noten in der Zeit der Avantgard.
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So sahen Noten in der Zeit der Avantgarde aus: Anfang des I. Streichquartetts von Krzysztof Meyer.
Skizze der 7. Symphonie, 2001.
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Skizze der 7. Symphonie (2001), wie immer mit Bleistift: traditionelle Notation, traditioneller Klang.
1970 war beim Festival für neue Musik auch Karlheinz Stockhausen zu Gast – hier im Gespräch mit Krzysztof Meyer.
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„Warschauer Herbst“, Festival für neue Musik, veranstaltet seit 1956.
Meyer im Gespräch nach dem Konzert eines der herausragenden Pianisten seiner Generation, Swjatoslaw Richter; Warschau 1980.
Meyer im Gespräch, 1980
Meyer im Gespräch nach dem Konzert eines der herausragenden Pianisten seiner Generation, Swjatoslaw Richter.
In den Jahren 1985-1989 war Krzysztof Meyer Vorsitzender des polnischen Komponistenverbandes.
Krzysztof Meyer, 1989
In den Jahren 1985-1989 war Krzysztof Meyer Vorsitzender des polnischen Komponistenverbandes.
Krzysztof Meyer und Mauricio Kagel trafen sich jahrelang regelmäßig an der Hochschule für Musik in Köln, wo beide Komposition unterrichteten.
Krzysztof Meyer und Mauricio Kagel
Krzysztof Meyer und Mauricio Kagel trafen sich jahrelang regelmäßig an der Hochschule für Musik in Köln, wo beide Komposition unterrichteten.
Die Oper „Kyberiade“: Erste Seite des Programmheftes der Aufführung in der Regie von Friedrich Meyer-Oertel.
Die Oper „Kyberiade“
Die Oper „Kyberiade“ mit einem Libretto nach Erzählungen von Stanisław Lem.
Zwei Protagonisten der Oper „Kyberiade“ in Wuppertal, 1986.
Oper „Kyberiade“ in Wuppertal, 1986
Zwei Protagonisten der Oper „Kyberiade“ in Wuppertal, 1986.
Der fünfjährige Krzyś mit seinen Eltern, 1947.
Krzyś mit seinen Eltern, 1947
Der fünfjährige Krzyś mit seinen Eltern Maria und Jan Meyer im Elternhaus in Krakau (Sommer 1947).
Komponist und Dirigent Antoni Wit, der die polnische Erstaufführung der 6. Symphonie „Die polnische“ dirigierte.
Antoni Wit, 1984
Komponist und Dirigent Antoni Wit, der die polnische Erstaufführung der 6. Symphonie „Die polnische“ dirigierte.
Der Komponist im Gespräch mit Dirigent Andrey Boreyko vor der Uraufführung der „Chansons d’un rȇveur solitaire“.
Düsseldorf, Januar 2013
Der Komponist im Gespräch mit Dirigent Andrey Boreyko vor der Uraufführung der „Chansons d’un rȇveur solitaire“.
1965 war Krzysztof Meyer der erste Diplomand von Krzysztof Penderecki.
Der erste Diplomand
1965 war Krzysztof Meyer der erste Diplomand von Krzysztof Penderecki.
Gemeinsame Sommer 1979 mit Irina Schostakowitsch in Dilischan (Armenien).
Armenien, Sommer 1979
Von den zahlreichen Treffen mit Dmitri Schostakowitsch blieben Krzysztof Meyer viele unvergessliche Erinnerungen.
Danuta und Witold Lutosławski bei Krzysztof Meyer in Bergisch Gladbach bei Köln, Herbst 1992.
Bei Krzysztof Meyer, 1992
Danuta und Witold Lutosławski bei Krzysztof Meyer in Bergisch Gladbach bei Köln, Herbst 1992.